Was Essen Japaner Zum Frühstück?

Was Essen Japaner Zum Frühstück
Japanisches Frühstück – traditionell herzhaft – Zu einem klassischen Frühstück in Japan gehören ein paar Dinge zwingend dazu:

  • Miso-Suppe misoshiru 味噌汁 
  • Reis
  • Eingelegtes Gemüse, vor allem Gurken und Rettich (sogenannte tsukemono 漬物), oder Algen
  • Gegrillter Fisch

Zusätzlich findet man oft Ei, Tofu, diverse Salate, gedünstetes Gemüse und nattō 納豆 – vergorene Sojabohnen – auf einem der vielen kleinen Teller. Gemeinsam ergibt das ein Gericht, das man bei uns so eher auf dem Mittags- oder Abendtisch finden würde. Damit richtet sich das japanische Frühstück nach einem generellen Grundsatz für die Zusammensetzung von Mahlzeiten in Japan: ichiju sansai 一汁三菜, was so viel heißt wie „eine Suppe, drei Beilagen”.

  1. Zugegeben, die ersten ein, zwei Mal ist herzhaft, warm frühstücken wirklich gewöhnungsbedürftig;
  2. Danach war ich persönlich total begeistert;
  3. Schon am Morgen etwas warmes im Bauch stärkt fantastisch für einen langen Tag auf den Beinen, um das Lieblingsland zu erkunden;

Dabei liegt das Essen aber nicht schwer im Bauch.

Warum Essen Japaner kein Brot?

Denn trotz eines Wandels bei den Nahrungspräferenzen sind 70 Prozent der Japaner überzeugt, dass der morgendliche Reis eigentlich gesünder wäre als das Brot. Reis ist aber selbst am Mittag und Abend schon lange nicht mehr das einzige Hauptnahrungsmittel für die Japaner.

Was Essen Japaner auf Brot?

Was Essen Japaner zum Mittag?

Gerichte für ein japanisches Mittagessen – Auf einem traditionellen japanischen Tisch dürfen Reis und Nudeln nicht fehlen. Nudeln – Udon und Soba sowie Gohan-Reis sind generell sehr beliebt. Ein typisch japanisches Mittagessen (jap. ichiju – sansai) besteht aus Reis, Suppe und drei Gerichten.

Jedes Gericht auf dem japanischen Tisch sieht anders aus – dort findet man gekochte, gebratene, gegrillte und rohe Gerichte. In der traditionellen japanischen Küche werden relativ wenige Gewürze verwendet.

Die Japaner achten darauf, dass keines der Gerichte zu scharf oder übersalzen ist. Auf japanischen Tischen finden wir Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte und Gemüse. Als Dessert essen die Japaner Eis aus grünem Tee.

Wird in Japan Brot gegessen?

Welche Zukunft hat das typische japanisches Frühstück? – Aber auch in Japan nehmen immer mehr Menschen westliche Frühstücksgewohnheiten an. Der beliebte Reis wird zunehmend durch Brot ersetzt, meist ein ungesundes Weizentoast mit süßem Aufstrich, ohne jegliche gesunde Inhaltsstoffe.

Wie essen Japaner Joghurt?

Bei meinen Arbeitsaufenthalten in Japan war ich nach einer Einarbeitungsphase weitgehend auf mich alleine gestellt bzw. wickelte die Fahrten zwischen Hotel (Ryokan) und dem Werk des Arbeitgebers per Bahn selbstständig ab. Die Verköstigung war eigentlich halbwegs gesichert: Morgens gab es ein  japanisches Frühstück im Hotel und Mittags gab es japanisches Essen in der Kantine meines Arbeitgebers. Was machst Du da? Im Gegensatz zum Deutschland der 90er Jahre gab es in Japan (selbst in der Provinzstadt Kawagoe) rund um die Uhr geöffnete Läden. Auf dem Weg vom Bahnhof zu meinem Hotel kam ich an solchen Läden vorbei. Die waren durchweg nur mit einem Angestellten an der Kasse besetzt – meist ein extrem junger Kerl, der kein Englisch sprach. Also bin ich dann in einen solchen Laden und habe das Angebot durchstreift.

  • Oft war es aber so, dass ich bis spät in der Nacht arbeitete, und dann auf der Rückfahrt mit dem Zug plötzlich Hunger verspürte;
  • Wenn man aber kein Japanisch lesen kann, wird es etwas schwierig mit den dort angebotenen Tüten;

Manchmal gab es labberige Sandwiches mit Ei in Klarsichtfolie. War aber nicht immer vorhanden. Aber es gab Kühlregale, in denen neben dem allgegenwärtigen Bier meist auch Joghurt zu finden war. Recht teuer, aber ein Becher Yoghurt sollte für den kleinen Hunger reichen – und man ich konnte nicht viel verkehrt machen – oder doch? Unvermittelt stand ich vor einem Problem: Bei den Joghurt-Bechern waren keine Löffel dabei – und im Laden konnte ich kein Plastikbesteck finden.

  1. Ich bin am betreffenden Abend mit knurrendem Magen unverrichteter Dinge aus dem Laden raus;
  2. Am nächsten Morgen nahm ich mir vor, einen Teelöffel zu besorgen;
  3. Leicht gesagt, aber wie kriegst Du im Land der Stäbchen so was wie einen Teelöffel? Irgendwo kam ich jeden Morgen an einem Eisenwaren-/Haushaltwarenladen vorbei;

Der Eingang war ein dunkles Loch, welches mich an die Schmiede im Dorf meiner Kindheit erinnerte. Am Eingang standen Weidenkörbe, in denen Ketten und andere Metallwaren enthalten waren. Ich habe also einen Abstecher in den Laden gemacht, die Körbe inspiziert und auch einen Blick in den Verkaufsraum geworfen, konnte aber keinen Löffel erspähen.

Der junge Verkäufer sprach leider nur japanisch und konnte mit dem englischen Wort “Spoon” nichts anfangen. Also zog ich unverrichteter Dinge ab. Mit guten Japanisch-Kenntnissen hätte ich wohl die Auskunft bekommen, wo es Löffel gäbe.

Ob man im Büro oder in der Kantine des Arbeitgebers irgendwo einen Teelöffel hätte auftreiben können, weiß ich nicht. Tagsüber war ich immer so in Arbeit versunken, dass mir die Frage Löffel oder nicht  gar nicht einfiel. Ich hatte mir lediglich für äußerste Notfälle einen Satz Holzstäbchen vom Mittagessen aus der Kantine mitgenommen.

  1. Als ich wieder mit knurrendem Magen aus der Bahn stieg, wollte ich es wissen;
  2. Also einen Joghurt-Becher geschnappt – und dann sah ich einen kleinen Eisbecher, wo ein kleiner Plastikspatel zum “Löffeln” des Eises in Zellophan beigepackt war;

Die Not war groß, der Hunger auch – also habe ich auch diesen Becher gekauft. So bewaffnet stiefelte ich das Eis aus dem Becher löffelnd aus dem Laden und machte mich auf den Weg zum Hotel. Das Joghurt wollte ich auf meinem Zimmer in Ruhe essen. Guter Plan, funktionierte nur nicht so wirklich.

Auf dem Zimmer angekommen, öffnete ich erwartungsvoll den Joghurt-Becher, griff zum Plastik-Spatel aus dem Eisbecher und musste schnell feststellen, dass das nicht funktionierte. Erstens war die Fläche des Spatels so kurz, dass man maximal kleine Joghurt-Pfützen aus dem Becher herauslöffeln konnte, die nicht mal einer Katze gereicht hätten.

Also mussten die Stäbchen ran. Vom Mittagessen wusste ich, das die Japaner damit alles handhaben. Notfalls wurde die Schüssel mit der Speise an den Mund angesetzt und man scharrte das Essen mit den Stäbchen in den Mund. Habe ich auch versucht – das erste Drittel des Joghurt-Bechers ließ sich auch mit etwas Mühe per Stäbchen in den Mund schaufeln.

  • Ein Joghurt-Becher ist aber enger als eine Reisschale – und Joghurt hat auch eine andere Konsistenz als Reis;
  • Das Ende vom Lied? Ich habe in einer Kombination bestimmter Esstechniken, das Joghurt per Plastikspatel, per Stäbchen und mit Schütteln (Yoghurt-Becher über Kopf und den Inhalt irgendwie in den Mund fließen lassen) den größten Teil konsumiert;
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Der Rest wurde dann nach Altväter-Sitte per Finger aus dem Plastikbecher in den Mund bugsiert. Nicht wirklich erbauend – aber es hat ja keiner gesehen und verhungert bin ich auch nicht. Postscriptum: Angesichts dieser Esstechnik beim ersten Arbeitsaufenthalt reifte bei mir der Entschluss “solltest Du jemals wieder in dieses Land zurück müssen, nimmst Du dir ein kleines Messer und einen Teelöffel von zu Hause mit”.

  1. Und es kam, wie es kommen musste: Alle Vereinbarungen, die ich beim ersten Arbeitsaufenthalt mit den japanischen Projektmitarbeitern getroffen hatte, wurden von diesen nach Belieben umgestoßen;
  2. Also fand ich mich urplötzlich wieder in 10;

000 Meter Höhe in einem Flieger über Sibirien – und als mir über Wladiwostok ein japanisches Frühstück serviert wurde, fiel es mir siedend heiß ein “Scheibenkleister, jetzt hast Du beim Packen den Löffel vergessen”. Also habe ich mir bei JAL einen metallenen Teelöffel ausgeborgt und in die Hosentasche gesteckt.

Half mir beim nächsten Arbeitsaufenhalt in Kawagoe beim Joghurt-Löffeln. Beim Rückflug habe ich den Löffel wieder mit dem Bordgeschirr zurückgegeben. Das “Löffelborgen” hat übrigens bei mehreren Arbeitsaufenthalten prima geklappt.

Und damit wissen Sie nun, wie man Joghurt mit Stäbchen isst … Post Views: 2. 900 Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit Essen verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink .

Warum essen Japaner so viele Eier?

Chancen & Risiken – Dafür ist sie aber reich an Kohlenhydraten. „Gut” sind demnach etwa Reis, Fisch, Süßkartoffeln, Algen, Rapsöl, Soja, Kohl, Sprossen, Rettich, Kohl, Okra, Kürbis und Papaya. Zu den eher „zu meidenden” zählen Fleisch, Eier, Milchprodukte und Weizen.

  • Der größte Unterschied zur „westlichen” Ernährungsweise ist der sehr viel geringere Stellenwert von Weißmehl- und zuckerhaltigen Produkten, Salz und Fleisch;
  • Diese moderne Interpretation der „Okinawa-Diät”, wie sie etwa in Frauenzeitschriften propagiert wird, ist jedoch eher ein Etikettenschwindel;

Denn sie ist weniger ausgeglichen und „strenger” als die tatsächliche traditionelle Ernährungsweise der Bewohner von Okinawa. Sie orientiert sich sehr viel stärker an der Kaloriendichte der Lebensmittel. So sollen Abnehmwillige primär zu Lebensmitteln greifen, die eine extrem geringe Kaloriendichte von 0,7 aufweisen wie etwa Gurken, Algen, Äpfel – und Tee.

  • Doch jedes Extrem hat Nachteile;
  • Die Risiken hierbei: Diese sogenannte „Okinawa-Diät” ist eine ballaststoffreiche, kalorien- und vor allem fettreduzierte Ernährungsform;
  • Sie unterliegt somit denselben Problemen wie alle Diäten: Die starke Kalorienrestriktion ist nur ein kurz-, kein langfristiges Konzept;

Und sie ruft naturgemäß einen Jo-Jo-Effekt hervor. Zudem wird dabei stark an Fetten gespart – worunter auch die gesunden ungesättigten Fettsäuren fallen. Zwar sorgen die Ballaststoffe für eine schnelle Sättigung – doch es besteht das Risiko, dass die Ernährung sehr nährstoffarm ausfällt.

Was dürfen Japaner nicht Essen?

Fünf Komponenten für ein langes Leben – Was macht die Japaner so widerstandsfähig gegenüber Krankheiten? Wie bleiben sie so schlank? Und was kann der Rest der Welt von ihnen lernen? Das versuchen Wissenschaftler seit Jahrzehnten herauszufinden. Fünf Faktoren haben die Forscher als Komponenten für ein langes Leben identifiziert:

  • moderate körperliche Aktivität
  • das Eingebundensein in eine starke Gemeinschaft
  • die Verbundenheit mit der Natur (zum Beispiel durch Waldbaden)
  • wohltuende Bäder in heißen Quellen, die die Durchblutung anregen und
  • in erster Linie das gesunde Essen

Die traditionelle japanische Ernährungsweise – vor allem die der Bewohner der Okinawa-Inselgruppe, auf der die meisten 100-Jährigen leben – entspricht dem, was die Wissenschaftler der Eat-Lancet-Kommission Anfang 2019 als „Planetary Health”-Musterdiät bezeichneten. Hinter diesem sperrigen Titel steckt eine Tischkultur, die sich sehr positiv auf die Gesundheit auswirkt. Sterne-Koch Takuji Takahashi, der in Kioto das Restaurant „Kinobu” führt, verrät die fünf Hauptkriterien, die die Diät der 100-Jährigen so einzigartig machen:

  • Sie ist reich an Gemüse und Sojaprodukten, Fisch und Meeresfrüchten, Reis und grünem Tee.
  • Durch die vorwiegend pflanzliche Ernährung strotzt der Speiseplan vor Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien, Vitaminen und Pflanzenstoffen.
  • Es kommen wenig Fleisch, (tierisches) Fett und Zucker auf den Tisch. Meist ist es mageres, weißes Fleisch. Stark Verarbeitetes, wie zum Beispiel Wurst, kennt die japanische Küche nicht.
  • Die Gerichte haben einen hohen Gehalt an Kohlenhydraten und wenig Kalorien.
  • Desserts enthalten kaum Zucker , sondern werden mit rotem Bohnenmus oder Matcha-Tee gesüßt. „Schokolade und andere Süßigkeiten werden traditionell in Japan nicht gegessen”, erklärt der Sterne-Koch. Auch Obst, das viel Fruchtzucker enthält, kommt nur in kleinsten Mengen auf die Teller.

Was isst man in Japan zu Abend?

Alles roher Fisch? Eben nicht! Essen und Trinken ist in Japan eine Kunstform. Nicht nur deshalb ist es ein Reiseland für Foodies mit einer wunderbar abwechslungsreichen Küche, die für jeden Geschmack und jeden Feinschmecker das richtige bereithält. Trotzdem fällt vielen bei japanischem Essen erstmal das typisch japanische Gericht Sushi ein, das in den letzten Dekaden die Welt im Sturm erobert hat.

Und trotzdem würden wir unbedingt empfehlen Sushi einmal in Japan zu kosten, den authentischer und schmackhafter bekommen sie es nirgendwo. Sushi, Sashimi, Ramen, Miso Suppe, Gyoza, Yakitori, Tempura und Okonomiyaki – das sind nur einige der japanischen Gerichte, die man inzwischen auch weit über die Grenzen Japans hinaus kennt.

Auch japanisches Rindflash Wagyu, besonders als Kobe Rind bekannt, ist in aller Munde. Ergänzt wird japanisches Essen mit dem allgegenwärtigen grünen Tee, der gereicht wird, oder mit dem traditionellen Reiswein Sake aus einer lokalen Brauerei. Auch japanischer Whisky ist weltberühmt und Regionen haben ihre eigenen Brautraditionen für Bier, Shochu, den hier oft als Pflaumenwein bezeichneten Umeshu und sogar modernen Craft-Gins.

  • Bei japanischer Küche steht das Produkt im Vordergrund und selbst bei günstigen Gerichten wird auf hohe Sorgfalt und Qualität Wert gelegt;
  • Typische Zutaten, die Japans Kulinarik geprägt haben sind Reis, und Sojaprodukte wie Sojasauce, Miso, Tofu, aber auch lokal angebaute Gemüse und Obstsorten;
See also:  Wie Viel Kalorien Hat Eine Cola Zero?

Frisch und aus der Region soll es sein! Es lohnt sich regionale Spezialitäten zu kennen und in jeder Präfektur zu probieren. Von Hokkaido, der nördlichsten Hauptinsel Japans bis zur für Tee-Anbau bekannten südlichen Insel Kyushu und zu den von der Nähe zu Taiwan geprägten noch südlicheren Inselparadiesen Okinawas erwartet den Japanreisenden ein saisonal sehr unterschiedliches Angebot mit regionalen Spezialitäten und Gerichten, die ebenso schmackhaft wie fotogen sind.

Was trinkt man zum japanischen Essen?

Wann essen Japaner zum Abend?

Zum Reinbeißen: Auslage mit Mustern – Um in Japan gutes Essen zu bekommen, muss man kein Japanisch können. Fast alle Restaurants haben vor dem Eingang einen Schaukasten mit Nachbildungen der Speisen aus Plastik. Diese sehen verblüffend echt aus. Was man als Muster sieht, entspricht nahezu immer dem, was wirklich serviert wird. Modell-Auslage vor einem italienischen Restaurant in Japan. In Restaurants ist es zur Mittagszeit am billigsten. Sehr viele Restaurants bieten Lunch Sets ab 1000 Yen an, zu denen stets mehrere kleine Schälchen gehören – beispielsweise Reis, Fleisch, eingelegtes Gemüse und eine Miso -Suppe. Manchmal gibt es auch Sachen wie All you can eat (tabehōdai 食べ放題 ).

Der Preis steht auch daneben. Sind Sie des Japanischen unkundig, dirigieren Sie einfach die Bedienung vor die Tür und deuten Sie auf das Objekt der Begierde. Wasser gibt‘s in Japan immer kostenlos zum Essen – und oft auch Tee.

Trinkgeld wird nie, aber auch wirklich nie gegeben und auch nicht akzeptiert. Viele Restaurants spezialisieren sich auf ein Gebiet. Bei einigen von ihnen bereitet man sein Essen selbst am Tisch zu – zum Beispiel bei Yakiniku (gegrilltem Fleisch) oder Okonomiyaki.

Zwischen 12 und 1 Uhr ist in den meisten Restaurants die Hölle los, denn da haben alle gleichzeitig Mittagspause und gehen essen. Abends gilt: wenn man ein Restaurant sieht, vor dem viele Leute stehen, ist dieses wahrscheinlich außergewöhnlich gut oder neu eröffnet.

Also ruhig mal anstellen und abwarten. Oft muss man sich dazu auch in eine Liste eintragen, die am Eingang ausliegt. Wenn man an der Reihe ist, wird man vom Personal aufgerufen und zum Platz geleitet. Hierzu sind aber einige Japanisch-Kenntnisse von Vorteil – oder das Wissen, dass in diesem Restaurant Englisch gesprochen wird.

Was ist das beliebteste essen in Japan?

Was essen die Japaner am meisten?

dpa Tokio  Japaner haben weltweit die hchste Lebenserwartung. Ernhrungswissenschaftler fhren dies auf die gesunde Kost zurck, was eine prospektive Beobachtungsstudie im Britischen rzteblatt BMJ (2016; 352: i1209) jetzt besttigt. Die japanische Kche unterscheidet sich deutlich von den westlichen Ernhrungsgewohnheiten.

Die Basis des Nahrungskreisels, den japanische Ministerien im Jahr 2005 verffentlicht haben, besteht aus Getreide. Japaner essen viel Reis, aber auch Nudeln, Pasta und Brot. An zweiter Stelle stehen Gemsegerichte.

Fisch, Sojabohnen, Eier und Fleisch, die dritte Stufe des Nahrungskreisels, essen Japan schon seltener. Obst und Milchprodukte kommen als vierte Stufe selten auf den Tisch. Das japanische Ministerium fr Gesundheit, Arbeit und Soziales hat die Ernhrungsgewohnheiten von 36.

  1. 624 Mnnern und 42;
  2. 920 Frauen im Alter von 45 bis 75 im Rahmen der Japan Public Health Center-Studie abgefragt;
  3. Kayo Kurortani und Mitarbeiter vom Nationalen Zentrum fr globale Gesundheit und Medizin in Tokio haben die Angaben mit den spteren Todesfllen in Verbindung gesetzt;

Ergebnis: Mnner und Frauen, die sich entsprechend der Regeln des Nahrungskreisels ernhren, hatten im oberen Viertel der Bewertung eine um 15 Prozent verminderte Gesamtsterblichkeit. Der Effekt war dosis-abhngig (in epidemiologischen Studien immer ein Hinweis auf eine Kausalitt): Jeder Anstieg im Ernhrungs-Score um 10 Punkte war mit einer Reduktion der Sterblichkeit um 7 Prozent verbunden.

Sofern die Angaben in den Totenscheinen zutreffen (sie sind nach allen Erfahrungen eher unzuverlssig), dann ist die verminderte Sterblichkeit vor allem auf einen Rckgang der Todesflle an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurckzufhren (minus 7 Prozent pro 10-Punkte-Anstieg) und hier vor allem auf den Rckgang tdlicher Schlaganflle (minus 11 Prozent pro 10-Punkte-Anstieg).

Fr Krebserkrankungen war nur ein leichter Rckgang (minus 4 Prozent pro 10-Punkte-Anstieg) nachweisbar. © rme/aerzteblatt. de.

Sind Japaner gesünder?

16. 03. 2017 | Juliane Weiss Japanisches Essen gilt als extrem gesund – Übergewicht und andere Zivilisationskrankheiten sind dort weitaus seltener als hierzulande. Grund dafür ist die vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung. Japaner besitzen weltweit die höchste Lebenserwartung.

  • Auch typische Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Krebs treten dort seltener auf, als in anderen Ländern;
  • Das wird hauptsächlich auf die gesunde japanische Ernährung und nicht etwa auf genetische Faktoren zurückgeführt;

Wenn du gesünder leben und zusätzlich noch ein paar Pfunde verlieren willst, ist die japanische Ernährungsweise also genau das Richtige für dich.

Warum werden die Japaner so alt?

Neben genetischen Ursachen und Umweltfaktoren scheinen die Ernährungsgewohnheiten für die überdurchschnittlich hohe Lebenserwartung der Japanerinnen und Japaner mitverantwortlich zu sein.

Welchen Reis essen Japaner täglich?

Reis wird überall auf der Welt kultiviert und das erschafft eine große Auswahl an regionalen Sorten. Zusammen mit dem italienischen Arborio, dem indischen Basmati und vielen anderen Sorten, trägt Japan zu dieser Reis-Landschaft mit seiner eigenen einheimischen Ernte bei.

  1. Die am häufigsten angebaute und verzehrte Reissorte in Japan gehört zur Familie Japonica: ein Rundkorn-/Mittelkornreis mit einer runden oder ovalen Form, glänzendem Schimmer und hohem Feuchtigkeitsgehalt, der in gefluteten Feldern angebaut wird;

Japanischer Reis ist üblicherweise recht klebrig, was die Aufnahme mit Stäbchen erleichtert. Eine Unterteilung des Japonica-Reises besteht zwischen uruchimai (粳米) und mochigome (糯米), eine Unterscheidung, die auf der unterschiedlichen Zusammensetzung der Reisstärke im Korn selbst basiert.

  • Reisstärke besteht hauptsächlich aus zwei molekularen Komponenten: Amylose und Amylopektin;
  • Uruchimai ist regulärer Reis, der beim alltäglichen Kochen genutzt wird, und seine Stärke enthält beide Komponenten (davon ca;

20 % Amylose). Uruchimai wird gekocht oder gedämpft und kann für viele Gerichte verwendet werden, einschließlich Sushi. Auf der anderen Seite besteht die Reisstärke in mochigome fast ausschließlich aus Amylopektin. Mochigome -Körner sind weißer, runder, größer und enthalten mehr Zucker, auch wenn der Geschmack nicht unbedingt süß ist. Mochigome , auch glutenhaltiger Reis genannt, wird üblicherweise gedämpft, den man dann kneten und klopfen kann, um eine klebrige Paste herzustellen. Diese wiederum nutzt man für ein anderes traditionelles japanisches Gericht: mochi (Reiskuchen). Zwar isst man mochi typischerweise zu Neujahr, doch es findet sich auch in anderen traditionellen Gerichten wie sekihan (rote Bohnen und Reis, den man zu feierlichen Anlässen wie Hochzeiten oder bestimmten Feiertagen isst).

See also:  Wie Viele Kalorien Hat Ein Pfannkuchen?

Was dürfen Japaner nicht Essen?

Fünf Komponenten für ein langes Leben – Was macht die Japaner so widerstandsfähig gegenüber Krankheiten? Wie bleiben sie so schlank? Und was kann der Rest der Welt von ihnen lernen? Das versuchen Wissenschaftler seit Jahrzehnten herauszufinden. Fünf Faktoren haben die Forscher als Komponenten für ein langes Leben identifiziert:

  • moderate körperliche Aktivität
  • das Eingebundensein in eine starke Gemeinschaft
  • die Verbundenheit mit der Natur (zum Beispiel durch Waldbaden)
  • wohltuende Bäder in heißen Quellen, die die Durchblutung anregen und
  • in erster Linie das gesunde Essen

Die traditionelle japanische Ernährungsweise – vor allem die der Bewohner der Okinawa-Inselgruppe, auf der die meisten 100-Jährigen leben – entspricht dem, was die Wissenschaftler der Eat-Lancet-Kommission Anfang 2019 als „Planetary Health”-Musterdiät bezeichneten. Hinter diesem sperrigen Titel steckt eine Tischkultur, die sich sehr positiv auf die Gesundheit auswirkt. Sterne-Koch Takuji Takahashi, der in Kioto das Restaurant „Kinobu” führt, verrät die fünf Hauptkriterien, die die Diät der 100-Jährigen so einzigartig machen:

  • Sie ist reich an Gemüse und Sojaprodukten, Fisch und Meeresfrüchten, Reis und grünem Tee.
  • Durch die vorwiegend pflanzliche Ernährung strotzt der Speiseplan vor Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien, Vitaminen und Pflanzenstoffen.
  • Es kommen wenig Fleisch, (tierisches) Fett und Zucker auf den Tisch. Meist ist es mageres, weißes Fleisch. Stark Verarbeitetes, wie zum Beispiel Wurst, kennt die japanische Küche nicht.
  • Die Gerichte haben einen hohen Gehalt an Kohlenhydraten und wenig Kalorien.
  • Desserts enthalten kaum Zucker , sondern werden mit rotem Bohnenmus oder Matcha-Tee gesüßt. „Schokolade und andere Süßigkeiten werden traditionell in Japan nicht gegessen”, erklärt der Sterne-Koch. Auch Obst, das viel Fruchtzucker enthält, kommt nur in kleinsten Mengen auf die Teller.

Sind Japaner gesünder?

16. 03. 2017 | Juliane Weiss Japanisches Essen gilt als extrem gesund – Übergewicht und andere Zivilisationskrankheiten sind dort weitaus seltener als hierzulande. Grund dafür ist die vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung. Japaner besitzen weltweit die höchste Lebenserwartung.

Auch typische Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Krebs treten dort seltener auf, als in anderen Ländern. Das wird hauptsächlich auf die gesunde japanische Ernährung und nicht etwa auf genetische Faktoren zurückgeführt.

Wenn du gesünder leben und zusätzlich noch ein paar Pfunde verlieren willst, ist die japanische Ernährungsweise also genau das Richtige für dich.

Was ist typisch für Japan Essen?

Alles roher Fisch? Eben nicht! Essen und Trinken ist in Japan eine Kunstform. Nicht nur deshalb ist es ein Reiseland für Foodies mit einer wunderbar abwechslungsreichen Küche, die für jeden Geschmack und jeden Feinschmecker das richtige bereithält. Trotzdem fällt vielen bei japanischem Essen erstmal das typisch japanische Gericht Sushi ein, das in den letzten Dekaden die Welt im Sturm erobert hat.

  • Und trotzdem würden wir unbedingt empfehlen Sushi einmal in Japan zu kosten, den authentischer und schmackhafter bekommen sie es nirgendwo;
  • Sushi, Sashimi, Ramen, Miso Suppe, Gyoza, Yakitori, Tempura und Okonomiyaki – das sind nur einige der japanischen Gerichte, die man inzwischen auch weit über die Grenzen Japans hinaus kennt;

Auch japanisches Rindflash Wagyu, besonders als Kobe Rind bekannt, ist in aller Munde. Ergänzt wird japanisches Essen mit dem allgegenwärtigen grünen Tee, der gereicht wird, oder mit dem traditionellen Reiswein Sake aus einer lokalen Brauerei. Auch japanischer Whisky ist weltberühmt und Regionen haben ihre eigenen Brautraditionen für Bier, Shochu, den hier oft als Pflaumenwein bezeichneten Umeshu und sogar modernen Craft-Gins.

Bei japanischer Küche steht das Produkt im Vordergrund und selbst bei günstigen Gerichten wird auf hohe Sorgfalt und Qualität Wert gelegt. Typische Zutaten, die Japans Kulinarik geprägt haben sind Reis, und Sojaprodukte wie Sojasauce, Miso, Tofu, aber auch lokal angebaute Gemüse und Obstsorten.

Frisch und aus der Region soll es sein! Es lohnt sich regionale Spezialitäten zu kennen und in jeder Präfektur zu probieren. Von Hokkaido, der nördlichsten Hauptinsel Japans bis zur für Tee-Anbau bekannten südlichen Insel Kyushu und zu den von der Nähe zu Taiwan geprägten noch südlicheren Inselparadiesen Okinawas erwartet den Japanreisenden ein saisonal sehr unterschiedliches Angebot mit regionalen Spezialitäten und Gerichten, die ebenso schmackhaft wie fotogen sind.

Was ist ein japanisches Alien Ei?

Ein Ei zu kochen, denkt man, ist doch keine Kunst – aber unter Sterneköchen gilt oft gerade das Einfache als besonders schwierig. Die Kunst, das perfekte Ei zu kochen , hat inzwischen auch Sternerestaurants hierzulande erobert und in erstklassigen Häusern findet man auf der Karte immer öfter das Onsen-Ei  – für den stolzen Preis von bis zu über 35 € – wie im Sternerestaurant Fischers Fritz von Koch Christian Lohse in Berlin.

Was aber ist an diesem Ei so besonders? Das Onsen-Ei stammt ursprünglich aus Japan (japanisch: Onsen-Tamago). Dort werden auch heute noch Eier in kleinen Körben in heißen Quellen  – den sogenannten Onsen – gegart.

Da ganz Japan vulkanisch ist, gibt es an fast allen Orten eine lebhafte Badekultur und die Eier aus der heißen Quelle sind ein äußerst beliebter Snack unter Japanern. Das besondere an den Onsen-Eiern ist ihre unglaublich cremige und geschmeidige Konsistenz, da  Eidotter und Eiweiß nie ganz stocken oder gerinnen (denaturiert).

In der japanischen Kleinstadt Hakone werden neben den klassischen Onsen-Eiern auch schwarze Eier (Kuro-Tamago) verkauft. Das sind Eier, deren Schale sich durch den Mineralien- und Schwefelgehalt in den Quellen von Hakone schwarz färben.

Nach einer Legende führt der Genuss jedes schwarzen Kuro-Tamago dazu, dass man sieben Jahre länger lebt. Durch den hohen Schwefelgehalt der heißen Quellen von Hakone nehmen die Eier zusätzlich einen charakteristischen salzig-schwefeligen Geschmack an – sie sind aber nicht mit den fermentierten hunderjährigen Eiern zu verwechseln, deren Inneres auch schwarz ist.