Wie Viel Kalorien Hat Ein Mehrkornbrötchen?

Wie Viel Kalorien Hat Ein Mehrkornbrötchen
Brötchen, Semmeln Kalorientabelle

Lebensmittel Menge Kalorien
Mehrkornbrötchen 100 g 273 kcal
Milchbrötchen 100 g 403 kcal
Mohnbrötchen 100 g 264 kcal
Nougat Croissant 100 g 411 kcal

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Was hat mehr Kalorien körnerbrötchen oder Weizenbrötchen?

Die große Kalorientabelle Brot und Brötchen – Bei Toastbrot (z. Toast von Goldähren oder Grafschafter) sieht man es ganz deutlich: Vom Kaloriengehalt unterscheiden sich das Buttertoast (265 kcal pro 100 g) und das Vollkorntoast (257 kcal pro 100 g) so gut wie gar nicht.

Bei den Brötchen ist es genauso wie bei der beliebten Sandwich-Grundlage: Ein Weizenbrötchen enthält 112 kcal und ein Vollkornbrötchen 144 kcal. Doch auch wenn es bei der Kalorienmenge zwischen Weizenbrötchen und Vollkornbrötchen keine großen Unterschiede gibt, ist Vollkornbrot oder Mehrkorn-Brot gesünder als Weißbrot.

Denn die gesunden Inhaltsstoffe sitzen besonders in den Randschichten des Korns. Beim Ausmahlen des Getreides gehen diese verloren. So enthalten zum Beispiel 100 g Vollkornmehl 130 mg Magnesium – in 100 g Weizenmehl steckt gar kein Magnesium mehr. Außerdem enthält Vollkornmehl dreimal so viele Ballaststoffe wie Weißmehl.

Wie gesund ist Mehrkornbrötchen?

Das Mehrkornbrötchen ist der Bestseller unter den Körnerbrötchen. Es überzeugt mit seinen gesunden Inhaltsstoffen und mit seinem herzhaften Geschmack. Durch die vielen Körner, die in das Brötchen eingearbeitet wurden, hat das Brötchen einen hohen Vitamin- und Nährstoffanteil.

Was ist besser Mehrkorn oder Vollkorn?

Vollkorn – vollwertig & wertvoll Im Gegensatz zum üblicheren Auszugsmehl sind beim Vollkornmehl (auch Vollmehl genannt) alle Bestandteile des Getreidekorns – inklusive Randschichten und Keimling – enthalten. Das Vollmehl enthält noch so gut wie alle Nähr- und Ballaststoffe des ursprünglichen Getreides und ist darum besonders wertvoll.

Vollkornbrote werden aus gemahlenem oder geschrotetem Vollkorngetreide hergestellt. Besteht ein Brot zu mindestens 90 % aus Vollkornmehl, darf es die Bezeichnung „Vollkorn” tragen. Roggen, Dinkel & Co. Ein aus mindestens drei Getreidesorten gebackenes Brot wird als Mehrkornbrot bezeichnet.

Die Hauptanteile tragen meist Weizen- und Roggenmehl, dazu kommen dann noch weitere Getreidesorten wie Gerste, Dinkel oder Hafer. Deren Anteile müssen mindestens 5% betragen. Nicht alles, was nach Vollkorn aussieht, ist auch Vollkorn. Viele Konsumenten glauben ein dunkles Brot mit Körnern ist Vollkornbrot.

  • Leider lässt die Farbe eines Brotes nicht auf den Nährwert schließen, denn dem Brot dürfen färbende Zutaten zugesetzt werden;
  • Farbmalz oder Zuckercouleur machen das Brot dunkler;
  • Auf diese Weise entsteht schnell der Eindruck, dass es sich um Vollkornbrot handelt, obwohl es gar keines ist;
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Ein helles Weizenvollkornbrot ist beispielsweise reicher an Nährwerten und Ballaststoffen als ein dunkel eingefärbtes Brot aus Weizenmehl. Auch ein Brot mit vielen ganzen Körnern wie Sonnenblumenkerne muss nicht unbedingt ein echtes Vollkornbrot sein. Wie erkennt man nun, ob ein Brot auch wirklich ein Vollkornbrot ist? Ein Blick auf die Inhaltsstoffe gibt Aufschluss: wenn Vollkornmehl an erster Stelle genannt wird, ist es meistens tatsächlich ein echtes Vollkornbrot.

Ist ein Mehrkornbrötchen ein Vollkornbrötchen?

Roggen enthält zwar etwas mehr Ballaststoffe als Weizen, aber aus vollem Korn sind die Brötchen nicht gemacht. Auch bei Körner- oder Mehrkornbrötchen handelt es sich nicht um Vollkornware. Körnerbrötchen bestehen häufig aus Weißmehl, es sind lediglich ein paar Körner als Dekoration darüber gestreut.

  1. Gleiches gilt für Mehrkornbrötchen, die oft nur mit Leinsamen, Sonnenblumenkernen oder Sesamsaaten angereichert wurden;
  2. Verlangt der Käufer ein Vollkornbrot, erhält er oft ein grobes Schrotbrot;
  3. Das muss nicht sein, denn Vollkornmehl gibt es auch fein ausgemahlen;

Eine dunkle Farbe sagt übrigens nichts über den Ballaststoffgehalt aus. Sie rührt von einem höheren Roggenanteil her oder von zugesetztem Malz, das das Brot dunkler aussehen lässt. Wer sein Brot selbst backen möchte, sollte sich mit der Typenbezeichnung bei Mehlen auskennen.

  1. Je höher die Ziffer ist, umso höher ist der Mineralstoffanteil und damit der Ballaststoffanteil;
  2. Weizenmehl ist in den Typen 405 bis 1700 erhältlich, bei Roggenmehl liegen die Typenzahlen zwischen 815 und 1800;

Vollkornmehl hat keine Typenbezeichnung. Es muss neben der gesamten Schale auch den nährstoffreichen Keimling enthalten und ist daher am gesündesten. Produkte aus Vollkornmehl machen länger satt, regen die Verdauung an und wirken sich günstig auf den Blutzuckerspiegel aus.

Backwaren mit fein ausgemahlenem Vollkornmehl erleichtern den Umstieg auf Vollkornprodukte. Vor allem für Kinder, Menschen mit Kauproblemen und Einsteiger sind sie besser geeignet als Brot und Brötchen mit einem hohen Schrot-Anteil.

Wer selbst backt, kann weißes Auszugsmehl langsam immer mehr durch Vollkornmehle oder Mehle mit einer höheren Typenzahl ersetzen. dgk.