Wie Viel Kalorien Plasmaspende?

Wie Viel Kalorien Plasmaspende
So steht es mit dem Kalorienverbrauch beim Plasmaspenden! – Zuerst einmal: Die Motivation hinter einer Plasmaspende sollte niemals das Abnehmen sein! Vielmehr ist es wichtig, auf den eigenen Körper zu hören, denn der Kalorienverbrauch bei der Plasmaspende ist erheblich und der Körper sollte im Anschluss mit genügend Kalorien (Energie) versorgt werden.

  • Man geht davon aus, dass bei einer Plasmaspende von rund 850 ml circa 800 Kalorien verbraucht werden;
  • Doch das ist nicht alles! Der Körper muss im Anschluss das Plasma wieder regenerieren und aufbauen , sodass noch mal um die 1500 bis 2000 Kalorien verbrannt werden können;

Dies ist natürlich eine große Summe, doch um die eigene Gesundheit zu wahren, sollte im Anschluss der Spende diese Kalorien auch wieder aufgenommen werden. Nur so kann garantiert werden, dass der Körper genug Energie hat, um neues Plasma zu regenerieren.

Was verliert man beim plasmaspenden?

Abhängig von deinem Körpergewicht werden dir bei einer Plasmaspende zwischen 650 und 850 Milliliter Blutplasma entnommen. Manchmal auch weniger.

Wie viel Eiweiß verliert man bei Plasmaspende?

Pflanzliche Eiweißquellen. Da der Körper bei der Plasmaspende zwischen 40 und 65 Gramm Eiweiß verliert, ist es vor allem als Plasmaspenderin und Plasmaspender wichtig, auf eine eiweißreiche Ernährung zu achten. Eiweiß findet sich in tierischen, aber auch in pflanzlichen Proteinquellen.

Wie viel Plasma spenden Gewicht?

Du musst mindestens 50 Kilogramm wiegen Damit dein Körper den Blut – oder Plasmaverlust gut verkraftet, musst du ein Körpergewicht von mindestens 50 Kilogramm auf die Waage bringen.

Was sollte man vor dem plasmaspenden essen?

Die optimale Vorbereitung für die Spende ist eine gute Mahlzeit und viel Flüssigkeit. In den letzten zwei Stunden vor der Spende sollte reichlich (fettarm) gegessen und (alkoholfrei) getrunken werden. Vor jeder Spende checken wir Ihren Immunglobulin- (IgG-) und Ihren Hämoglobin- (Hb-) Wert.

  1. Beide müssen einer Norm entsprechen;
  2. Der IgG-Wert darf vor einer Plasmaspende 6 g/l nicht unterschreiten;
  3. Der Hb-Wert muss bei Männern mindestens 8,4 mmol/l und bei Frauen mindestens 7,8 mmol/l betragen;
  4. Mit gesunder Ernährung können Sie zur Stabilisierung dieser Werte beitragen;

Ihr Körper kann von selbst kein Eisen bilden und nimmt nur 10–15% Eisen aus der Nahrung auf. Deshalb ist es für eine erfolgreiche Blutspende unerlässlich, sich eisenreich zu ernähren. Fleischprodukte sind dabei sehr gute Eisenlieferanten (mehr als 20%), pflanzliche Produkte hingegen weniger (5%).

Zu den Rezepten Bei jeder Plasmaspende verlieren Sie bis zu 50 mg Ihrer Plasmaeiweiße. Vor allem beim regelmäßigen Plasmaspenden ist es empfehlenswert, auf eine eiweißhaltige und ausgewogene Ernährung zu achten.

Zu den Rezepten Besonders vor einer Plasmaspende ist es wichtig fettige Speisen zu vermeiden. Wenn Sie sich am Tag zuvor nicht fettarm ernährt haben, kann es passieren, dass Ihre Spende abgebrochen und verworfen werden muss. Zu den Rezepten.

Hat plasmaspenden Nachteile?

Mögliche Nebenwirkungen einer Blut- und Plasmaspende Kreislaufprobleme (vor allem, wenn die Spenderinnen und Spender vorher zu wenig getrunken haben), von leichtem Schwindel bis zur Bewusstlosigkeit. Übelkeit, sehr selten mit Erbrechen. Schmerzen und Bluterguss (Hämatome) an der Einstichstelle, lokale Entzündungen.

Wie oft sollte man Plasma spenden?

Die Plasmaspende – Das Blutplasma ist der flüssige Bestandteil des Blutes. Es besteht zu 90 Prozent aus Wasser und übernimmt als Transport- und Speichermedium im Körper lebenswichtige Aufgaben. Beim Plasmaspenden wird ausschließlich Blutplasma entnommen.

  1. Im Gegensatz zur normalen Blutspende zerlegt ein spezielles Gerät das entnommene Blut beim Plasmaspenden direkt in seine einzelnen Komponenten (Plasmapherese);
  2. Die nicht benötigten Blutbestandteile (Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten) werden dem Spender sofort wieder zurückgeführt – nur das Plasma, eine gelbliche Flüssigkeit, bleibt in einem Beutelsystem übrig;

Je nach Körpergewicht werden 650, 750 oder 850 Milliliter Blutplasma entnommen. Diese Spendeart wird angeboten, da das – im Rahmen der Vollblutspende – entnommene Plasma nicht den notwendigen Gesamtbedarf decken kann. Blutplasma wird hauptsächlich zur Herstellung von Medikamenten benötigt, die Patienten erhalten, deren Blut aufgrund von bestimmten Krankheiten nicht mehr seine Funktionen erfüllen kann – zum Beispiel bei Blutgerinnungsstörungen (Bluter) oder lebensgefährlichen Abwehrschwächen (z.

  1. HIV, Primäre Immundefizienz, Kawasaki-Syndrom);
  2. Da beim Plasmaspenden die festen Blutbestandteile direkt wieder in den Blutkreislauf zurückgehen, ist ein relativ kurzer Spendeabstand möglich;
  3. Es können bis zu 60 Plasmaspenden pro Jahr geleistet werden;

Zwischen zwei Spenden müssen mindestens 2 Tage liegen. Wir empfehlen jedoch einen Abstand von etwa 7 Tagen einzuhalten. Wenn man zusätzlich Vollblut spendet, sollten bis zur nächsten Plasmaspende ungefähr 10 Tage vergehen. Die Plasmapherese ist zeitlich deutlich aufwändiger als die Vollblutspende und dauert in der Regel zwischen 30 und 45 Minuten.

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Wie viel sollte man trinken vor der Plasmaspende?

Bitte trinke vor der Spende mindestens 2 Liter Flüssigkeit, geeignete Getränke sind Wasser, Mineralwasser, Säfte, Kaffee und Milch nur mäßig. KEIN ALKOHOL! 2-3 Stunden vor dem Termin ausreichend essen.

Was ist besser Plasma oder Blutspenden?

Häufig hören wir die Frage, worin sich denn die Plasmaspende von der Blutspende unterscheidet. Sicher der größte Unterschied: Plasma kann viel öfter gespendet werden als Blut. Bei der Plasmaspende werden pro Spende – je nach Körpergewicht – zwischen 650 und 850 Milliliter Blutplasma gewonnen.

Insgesamt kann ein Plasmaspender innerhalb von 12 Monaten 60 Mal spenden. Bei der Vollblutspende gilt für den gleichen Zeitraum, dass Frauen viermal und Männer höchstens sechsmal spenden dürfen. Der Grund für diese Differenz: Plasmaspenden ist viel schonender für den Körper.

Hier spendet man nicht das komplette Blut, sondern nur den flüssigen Bestandteil des Blutes. Dazu wird dieses bei der Spende in einem geschlossenen System zentrifugiert, wodurch sich die schwereren Blutzellen vom leichteren Plasma trennen. Diesen Vorgang nennt man Plasmapherese.

Das Blutplasma wird gesammelt, die restlichen Blutbestandteile fließen zurück in den Körper. Die Plasmaspende nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch als die Blutspende. Unter anderem für diesen Zeitaufwand wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt.

Die Höhe der Aufwandsentschädigung ist dabei vom Gesetzgeber und vom Arbeitskreis Blut des Robert-Koch-Instituts festgelegt. Aus Plasma werden lebensrettende Medikamente für Menschen mit seltenen chronischen Krankheiten hergestellt. Die einzelnen Bestandteile einer Blutspende dagegen kommen meist in Krankenhäusern bei Bluttransfusionen zum Einsatz.

Bei der Verwendung der Blutkonserven ist auch die Blutgruppe relevant, die bei der Plasmaspende wiederum keine Rolle spielt. Bei all diesen Unterschieden haben Plasmaspende und Blutspende doch eines gemeinsam: Beide sind lebenswichtig.

Plasmaspender leisten genauso wie Blutspender einen enorm wichtigen Beitrag zur Gesundung und Lebenserhaltung von Menschen. Und wie auch bei den Blutspenden gilt: Jeder kann irgendwann im Leben auf eine Plasmaspende angewiesen sein.

Kann man mit Übergewicht Plasma spenden?

Wer darf Plasma spenden? – Plasma spenden dürfen Sie, wenn Sie zwischen 18 und 68 Jahre alt sind, mindestens 50 kg wiegen, und Ihr gesundheitlicher Zustand unbedenklich ist. Sie dürfen also beispielsweise keine erhöhte Körpertemperatur haben und sich auch anderweitig nicht angeschlagen fühlen, sonst dürfen Sie vorübergehend kein Plasma spenden.

  • Gewisse Wartefristen sind auch in anderen Situationen vorgeschrieben, etwa nach einer Schwangerschaft oder einer Tätowierung, nach verschiedenen Infektionen (z;
  • Durchfallerkrankung unklarer Ursache), Operationen, Impfungen, der Gabe bestimmter Medikamente – und nach dem Beenden sexuellen Risikoverhaltens;

Unter einem solchen Risikoverhalten versteht man zum Beispiel bei Heterosexuellen den Sexualverkehr mit häufig wechselnden Partnern/Partnerinnen und bei homosexuellen Männern den Sexualverkehr mit einem neuen Partner oder mit mehr als einem Partner. Wie lange Sie in einem solchen Fall mit dem Plasmaspenden warten müssen, erfahren Sie vom Arzt. Daneben gibt es dauerhafte Ausschlusskriterien für eine Plasmaspende wie zum Beispiel:

  • HIV (unabhängig von einer antiretroviralen Therapie)
  • Hepatitis C
  • Syphilis
  • aktuelle oder frühere Krebserkrankungen (von wenigen Ausnahmen abgesehen)
  • Diabetes mellitus, wenn er mit Insulin behandelt wird
  • schwere Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder des zentralen Nervensystems
  • (Verdacht auf) Creutzfeldt-Jakob-Krankheit : Auch wenn ein familiäres Risiko dafür besteht oder man zwischen 1980 und 1996 insgesamt mehr als sechs Monate in Großbritannien oder Nordirland verbracht hat, darf man grundsätzlich kein Plasma spenden.
  • wiederholte Ohnmachtsanfälle
  • (Verdacht auf) Drogenkonsum
  • (Verdacht auf) Medikamentenmissbrauch

Bei manchen Infektionskrankheiten (wie Hepatitis B, Malaria und Tuberkulose ) sind Plasmaspenden erlaubt, sobald die Infektion gesichert ausgeheilt ist.

Wo bekommt man am meisten Geld für plasmaspenden?

Wer mit seinem Blut Geld verdienen möchte, sollte sich an Krankenhäuser, Universitätskliniken oder Pharma-Unternehmen wenden. Diese entschädigen eine Blutspende in der Regel mit 20–40 Euro.

Wie sieht fettiges Plasma aus?

Das Plasma ist dann lipämisch bzw. fettig. Das erkennst du an einer milchig trüben Färbung. Dies geschieht unmittelbar nach Verzehr von fettigen Speisen.

Was passiert mit dem Körper nach einer Plasmaspende?

Hier beantworten wir Ihnen häufig gestellte Fragen. Sollten Sie weiteren Informationsbedarf haben, rufen Sie uns an oder senden Sie eine E-Mail an info(at)pz-muenchen. de. Wir geben gerne Auskunft! Was ist Blutplasma? Blut ist eine Körperflüssigkeit, die Sauerstoff, Kohlendioxid und Nährstoffe transportiert und den Körper bei der Bekämpfung von Infektionen unterstützt.

Unser Blut enthält neben den zellulären Bestandteilen (rote, weiße Blutkörperchen u. ) etwa 55% Blutplasma. Plasma ist eine gelborange Flüssigkeit, die aus ca. 93% Wasser besteht. Die restlichen Bestandteile sind Eiweiße, Antikörper, Gerinnungsfaktoren u.

Blutplasma wird nach der Entnahme durch den Körper innerhalb von 48 Stunden nachgebildet. Für eine Vielzahl von Laboruntersuchungen ist Plasma unersetzlich, denn es bildet die Grundlage von zahlreichen Testverfahren. Die Untersuchungen helfen, Leben zu retten und die richtige Behandlung auszuwählen.

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Wie funktioniert eine Plasmaspende? Die Plasmaspende ist kreislaufschonend und funktioniert ganz einfach: Zunächst wird wie bei der Vollblutspende Blut aus der Armvene entnommen. Anders als bei der Vollblutspende werden bei der Plasmapherese die Blutzellen von dem Plasma abgetrennt und anschließend dem Körper wieder zugeführt.

Das Abnahmeset wird nur ein Mal verwendet, wodurch eine Infektion durch die Plasmaabnahme ausgeschlossen ist. Welche körperlichen Auswirkungen hat die Plasmaspende? Die Plasmaspende ist schonend für den Körper: Alle Plasmabestandteile, die bei der Spende entnommen werden, bildet der Körper innerhalb von Stunden bis maximal zwei Tagen wieder nach.

Daher ist Plasma spenden auch häufiger möglich als Blut spenden. Weshalb sind Plasmaspenden so wichtig? Blutplasma wird für die unmittelbare Behandlung von Patienten – beispielsweise für Transfusionen und als Grundwirkstoff für die Herstellung zahlreicher diagnostischer Testverfahren benötigt.

Die Plasmaspende ist in Deutschland noch relativ wenig bekannt, daher sind die deutschen Spendenmengen derzeit nicht ausreichend, um den hohen Bedarf zu decken. Ein Teil des benötigten Plasmas wird daher heute noch aus dem Ausland Importiert. Je mehr Deutsche spenden, desto weniger sind wir von den Importen – vor allem aus den USA – abhängig.

  1. Kann jeder Plasma spenden? In der Regel kann jeder erwachsene Mensch zwischen 18 und 68 Jahren Plasma spenden (Erstspender können bis zum 60 Lebensjahr spenden), sofern es die eigene Gesundheit und die körperliche Verfassung risikofrei zulassen;

Vor jeder Spende führen wir einen Gesundheitscheck durch. Je nach resultierendem Ergebnis entscheiden wir, ob Sie Plasma spenden können. Somit sind immer Ihre Gesundheit, Ihr Wohlbefinden sowie die Qualität unserer Präparate gewährleistet. Erkrankte Menschen werden bei uns nicht von der Spende ausgeschlossen, da wir für diagnostische Testkits auch Plasma benötigen, welches unterschiedliche Antikörper aufweist.

Wie lange dauert eine Plasmaspende? Die Spende selbst nimmt zwischen 45 und 60 Minuten in Anspruch. Als Dauerspender sollten sie etwa 75 Minuten einplanen, dies beinhaltet die medizinischen Untersuchungen, das Plasmaspenden und mindestens 15 Minuten Zeit zum Ruhen nach der Spende.

Diese Zeit können Sie bei uns nutzen, um gemütlich zu lesen, Musik zu hören oder zum Entspannen. Wir bieten Ihnen Getränke und einen Snack an. Für die Erstuntersuchung benötigen Sie wegen des ausführlichen Gesundheitschecks etwa 1 Stunde. Wie oft kann ich Plasma spenden? Plasma kann bis zu zweimal pro Woche gespendet werden, da Plasma vom Körper sehr schnell neu gebildet wird.

Pro Jahr darf bis 45 Mal gespendet werden. Eine Spendepause von mindestens 48 Stunden ist dabei zu Ihrer Sicherheit einzuhalten. Bekomme ich eine Aufwandsentschädigung? Sie bekommen Ihren Zeitaufwand entschädigt.

Auf Wunsch spenden wir diesen Betrag auch an eine karitative Einrichtung – mehr Informationen erhalten Sie im Plasmazentrum. Kann man mit jeder Blutgruppe spenden? Ja. Die Blutgruppe spielt bei der Plasmaspende keine Rolle. Kann man als Blutspender auch Plasma spenden? Ja.

  1. Die langen Pausen zwischen den Blutspenden rühren daher, dass bei der Blutspende die roten Blutkörperchen mit entnommen werden;
  2. Für die Nachbildung der roten Blutkörperchen benötigt der Körper Zeit;
  3. Da bei der Plasmaspende dem Körper fast alle roten Blutkörperchen zurückgeführt werden, können Sie weiterhin wie gewohnt Blutspenden;

Sie können eine Woche nach Ihrer Blutspende Blutplasma spenden. Wann kann man nicht spenden? Wenn Sie als Spender geeignet sind, kann es sein, dass Sie eine bestimmte Zeit lang nicht spenden können, um jegliches Risiko für die eigene Gesundheit oder eine Sicherheit des Endprodukts auszuschließen.

  • Eine solche Rückstellung erfolgt zum Beispiel, wenn Sie schwanger sind oder die Entbindung noch keine sechs Monate zurückliegt;
  • Weitere Ursachen für eine Rückstellung sind z;
  • manche Impfungen, operative Eingriffe, die Einnahme von Medikamenten oder zu niedrige Hämoglobinwerte;

Neben dieser zeitlich begrenzten Rückstellung ist es auch möglich, dass Personen gänzlich von der Spende ausgeschlossen werden, beispielsweise bei erhöhten Infektionsrisiken oder vermehrter Medikamenteneinnahme. Sprechen Sie hierüber bitte mit dem Arzt in der Spendeeinrichtung.

Es gibt weitere Einschränkungen, doch gerade bei verschiedenen Krankheiten und Infektionen kann bei uns trotzdem gespendet werden. Ihre Spendefähigkeit wird von unseren Ärzten festgestellt. Näheres erfahren Sie gerne per Telefon, oder in einem ersten Gespräch bei einem Besuch bei uns.

Was muss man vor dem Spenden beachten? Auf die Spende müssen Sie sich nicht besonders vorbereiten. Am Vorabend sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da dies die Untersuchungsergebnisse beeinflussen kann. Idealerweise kommen Sie ausgeruht zur Spende und nehmen ca.

1 bis 2 Stunden vor der Spende eine leichte Mahlzeit zu sich. Den Flüssigkeitsverlust bei der Spende gleichen Sie am besten aus, indem Sie ausreichend (1,5-2 l Wasser) trinken. Verbringen Sie den Tag, an dem Sie spenden, ohne ungewohnte Anstrengungen.

Fühlen Sie sich vor einem Spendetermin nicht ganz wohl, ist es besser, den Termin zu verschieben. Welche Dokumente muss ich zur Eignungsuntersuchung und zur Spende mitbringen? Sie dürfen laut Gesetz nicht spenden, ohne einen gültigen Lichtbildausweis vorzuweisen.

  1. Bringen Sie daher bitte zu jeder Spende Ihren Personalausweis oder Reisepass mit;
  2. Bitte beachten Sie: Der Spender muss die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen, um sein schriftliches Einverständnis zur freiwilligen Spende und zu den erforderlichen Untersuchungen zu geben;
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Was wird vor der Spende untersucht? Die medizinische Vorgeschichte (wie chronische Krankheiten oder Folgebeeinträchtigungen durch frühere Krankheiten) und der aktuelle Zustand werden untersucht und beurteilt, damit der Spender keinen Schaden bei der Plasmapherese erleidet.

Weiterhin wird ein Blutbild erstellt, Blutdruck, Puls und Temperatur gemessen. Was passiert mit den Untersuchungsergebnissen? Die Untersuchungen dienen zunächst nur der Qualitätskontrolle. Sollten wir auffällige oder unregelmäßige Befunde erhalten, werden diese nur Ihnen oder – mit Ihrer Zustimmung – Ihrem Hausarzt mitgeteilt.

Ihre Daten unterliegen grundsätzlich der ärztlichen Schweigepflicht und dem gesetzlich vorgeschriebenen Datenschutz. Kann man sich bei der Spende mit einer Krankheit anstecken? Nein. Bei der Plasmaspende wird nur steriles Einwegmaterial benutzt und das Gerät, in dem das Plasma von den Blutzellen getrennt wird, ist mit einem keimfreien Einweg-Bauteil ausgestattet.

Ein Kontakt mit dem Blut oder Plasma eines anderen Spenders ist dadurch ausgeschlossen. Mögliche Nebenwirkungen bei der Plasmaspende beschränken sich auf mögliche Kreislaufreaktionen oder in seltenen Fällen kleinere Blutergüsse an der Punktionsstelle.

Es kommt zu keiner Veränderung der Blutgerinnung. Wer benötigt Blutplasma? Plasma ist ein lebenswichtiger Rohstoff. Viele wichtige Medikamente werden aus Plasma hergestellt, wie z. Gerinnungspräparate für Bluter, Präparate für Intensivpatienten und Mittel gegen schwere Infektionen.

Darüber hinaus benötigt man Blutplasma für die Herstellung diagnostischer Testkits sowie die Erforschung und Verbesserung von diagnostischen Verfahren. Viele in der Routinediagnostik eingesetzte Verfahren und Methoden verwenden menschliches Prüfmaterial einerseits zur Kalibrierung der Tests und andererseits zur Qualitätskontrolle.

Die Eigenschaften und Qualität von menschlichem Blutplasma ist durch keine künstliche Substanz nachzustellen und somit unerlässlich für zahlreiche diagnostische Untersuchungen. Was sind diagnostische Testkits? Diagnostische Testkits werden in Laboren verwendet um Blut oder Plasma von Menschen auf unterschiedliche Krankheiten zu untersuchen.

Wie viel ist eine Plasmaspende wert?

Die Herstellung eines Plasma -Produkts wie Immunglobulin ist mit einer beträchtlichen Wertschöpfung verbunden: 1 l Plasma kostet auf dem Weltmarkt rund 150 $ bis 200 $.

Was ist besser Plasma oder Blut spenden?

Häufig hören wir die Frage, worin sich denn die Plasmaspende von der Blutspende unterscheidet. Sicher der größte Unterschied: Plasma kann viel öfter gespendet werden als Blut. Bei der Plasmaspende werden pro Spende – je nach Körpergewicht – zwischen 650 und 850 Milliliter Blutplasma gewonnen.

Insgesamt kann ein Plasmaspender innerhalb von 12 Monaten 60 Mal spenden. Bei der Vollblutspende gilt für den gleichen Zeitraum, dass Frauen viermal und Männer höchstens sechsmal spenden dürfen. Der Grund für diese Differenz: Plasmaspenden ist viel schonender für den Körper.

Hier spendet man nicht das komplette Blut, sondern nur den flüssigen Bestandteil des Blutes. Dazu wird dieses bei der Spende in einem geschlossenen System zentrifugiert, wodurch sich die schwereren Blutzellen vom leichteren Plasma trennen. Diesen Vorgang nennt man Plasmapherese.

Das Blutplasma wird gesammelt, die restlichen Blutbestandteile fließen zurück in den Körper. Die Plasmaspende nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch als die Blutspende. Unter anderem für diesen Zeitaufwand wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt.

Die Höhe der Aufwandsentschädigung ist dabei vom Gesetzgeber und vom Arbeitskreis Blut des Robert-Koch-Instituts festgelegt. Aus Plasma werden lebensrettende Medikamente für Menschen mit seltenen chronischen Krankheiten hergestellt. Die einzelnen Bestandteile einer Blutspende dagegen kommen meist in Krankenhäusern bei Bluttransfusionen zum Einsatz.

  • Bei der Verwendung der Blutkonserven ist auch die Blutgruppe relevant, die bei der Plasmaspende wiederum keine Rolle spielt;
  • Bei all diesen Unterschieden haben Plasmaspende und Blutspende doch eines gemeinsam: Beide sind lebenswichtig;

Plasmaspender leisten genauso wie Blutspender einen enorm wichtigen Beitrag zur Gesundung und Lebenserhaltung von Menschen. Und wie auch bei den Blutspenden gilt: Jeder kann irgendwann im Leben auf eine Plasmaspende angewiesen sein.

Wo bekommt man am meisten Geld für Plasma spenden?

Wer mit seinem Blut Geld verdienen möchte, sollte sich an Krankenhäuser, Universitätskliniken oder Pharma-Unternehmen wenden. Diese entschädigen eine Blutspende in der Regel mit 20–40 Euro.