Wie Viel Kalorien Stillen?

Wie Viel Kalorien Stillen
Ernährung der stillenden Mutter: gern ein paar Kalorien mehr – Während der Stillzeit sind zusätzliche Energie und Nährstoffe nötig, um ein Baby mit Muttermilch zu ernähren. So brauchen Sie in den ersten vier Monaten nach der Geburt Ihres Kindes pro Tag noch rund 500 Kalorien zusätzlich zum Grundbedarf von etwa 2000 Kalorien. Dem Mehrbedarf von 500 Kalorien entsprechen beispielsweise zusätzlich pro Tag beziehungsweise bei Fleisch/Wurst und Fisch pro Woche:

  • 250 ml Milch/Tag
  • 1 Scheibe Vollkornbrot/Tag
  • 200 g Gemüse/Tag
  • 1 Stück Obst/Tag
  • 2 Teelöffel Öl, Margarine oder Butter/Tag
  • 100 g Fleisch oder Wurst/Woche (entspricht einem kleinen Schnitzel oder drei bis fünf Scheiben Wurst)
  • 100 g Fisch/Woche

Diese Kalorienzugabe für die Ernährung der stillenden Mutter entspricht Durchschnittswerten und kann von Person zu Person etwas variieren. Sie liegen genau richtig, wenn Sie Ihr Gewicht halten beziehungsweise langsam etwas abnehmen. Besprechen Sie dies auch mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin. Wenn die Reserven aus der Schwangerschaft aufgebraucht sind, Sie also Ihr Ausgangsgewicht von vor der Schwangerschaft wieder erreicht haben, dürfen Sie gerne wieder etwas mehr essen.

Wie kann ich während dem Stillen Abnehmen?

10 goldene Ratschläge zum Abnehmen in der Stillzeit: –

  • Sie können Ihre Portionen reduzieren, die Gesamtkalorienzufuhr sollte allerdings nicht unter 1. 800 Kilokalorien (kcal) pro Tag liegen.
  • Die Faustregel für ein gesundes Abnehmen in der Stillzeit lautet ein halbes Kilo in der Woche , also zwei Kilo im Monat. Nehmen Sie schneller ab, wächst die Gefahr, Gift- und Schadstoffe, die im Fettgewebe über Jahre eingelagert wurden, über die Muttermilch an Ihr Baby mit abzugeben (s. Das ist auch der Fall, wenn Ihre Gesamtkalorienzufuhr am Tag 1. 500 kcal unterschreitet.
  • Sinnvoll sind energiearme und nährstoffreiche Lebensmittel, konkret Vollkornprodukte, drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag, mageres Fleisch und fetter Seefisch, Milchprodukte, Nüsse und Kerne.
  • Auf süße Getränke – auch Säfte – verzichten und um fette, süße oder salzige Snacks, aber auch Gebäck aus weißem Mehl einen großen Bogen machen.
  • Besonders wichtig für Ihren Körper sind regelmäßige Essenszeiten. So vermeiden Sie, dass der Körper in eine Art „Hamster-Modus” gerät und Sie Heißhunger entwickeln.
  • Eine Hilfe sind vollwertige Müslis und „Prep-Gerichte”, die Sie oder ein liebevoller Mensch in Ihrer Umgebung – Mann, Mutter, Schwester oder Freundin – vorkochen und einfrieren können. Dann steht in einer Viertelstunde ein vollwertiges Essen auf dem Tisch.
  • Toll sind auch Suppen aus püriertem Gemüse: Die helfen, den erhöhten Flüssigkeitsbedarf zu decken, sind gut verträglich und stillen kalorienarm den Hunger.
  • Als Notvorrat lieber Nüsse knabbern als Müsliriegel.
  • Reste und Naschen sind tabu. Ein Löffelchen Brei hier, ein halber Kinderkeks da – die Babyreste summieren sich und Übermüdung und Nervosität verführen zum Naschen.
  • Tun Sie sich etwas kalorienfreies Gutes und gönnen Sie sich ein Entspannungsbad, eine Gesichtsmaske, eine Massage oder einfach einen neuen Duft. Das ist besser für Sie als das süße Glück.
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Das alles hilft Ihnen, gesund und kontinuierlich abzunehmen.