Wie Viele Kalorien Hat Ein Glas Rotwein?

Wie Viele Kalorien Hat Ein Glas Rotwein
Wein & Kalorien: wie viele Kalorien hat Wein? – Die Schnelle Antwort: Pauschal lässt sich das nicht ganz genau sagen, denn Weinsorten mit mehr Zuckergehalt und mehr Alkoholgehalt haben auch mehr Kalorien als Weine mit weniger Zucker und Alkohol. Grob kann man aber sagen, dass ein Glas Wein (125ml) zwischen 80 und 120 Kalorien hat.

Ist Rotwein ein Dickmacher?

Macht Wein dick? Vorher macht er krank – Es ist die Dosis, die bekanntlich das Gift macht und diese Dosis in Grenzen zu halten, haben sich viele auf die Fahne geschrieben. Allerdings geht es um die Dosis Alkohol, nicht um Kalorien. Wenn man den Menschen nicht mit ihrem Gesundheitsbewusstsein beikommt, dann vielleicht mit der Eitelkeit? Also heißt es allenthalben, Wein mache dick, damit die Selbstreglementierung zugunsten der Strand-Figur durch die Hintertür auch zu moderatem Alkoholkonsum führt.

Doch wir meinen: auch eine Lüge im Dienste einer guten Sache bleibt eine Lüge. Wein macht nicht dick, solange Ihr eine Menge Wein trinkt, die auch Eurer Leber nicht schadet. Die recht strengen Vorgaben der Weltgesundheitsorganisationen geben an, dass es für Frauen ungefährlich ist täglich 0,2 Liter Wein zu trinken, für Männer gelten 0,3 Liter als ungefährlich.

Da Wein ungefähr 700 Kalorien pro Liter hat, entspricht das der Kalorienmenge eines handelsüblichen Erdbeerjogurts (Frauen) oder zweier kleiner Äpfel (Männer, Äpfel wiegen zwischen 150 und 250 Gramm und haben durchschnittlich 51 Kalorien pro 100 Gramm).

Wie viel Kalorien hat ein Glas Rotwein 0 2?

Bei einem Weißwein landet man fast bei der gleichen Kalorienzahl, 138, allerdings schon bei einem kleinen Glas von 0, 2 Litern. Und ein schwerer Rotwein bringt pro 0, 2 Litern 156 Kalorien.

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Was hat weniger Kalorien Weißwein oder Rotwein?

Gib Weißwein den Vorzug – In der Regel gilt: Weißwein ist weniger alkoholisch als Rotwein, weshalb er auch weniger Kalorien mit sich bringt. In 170 Millilitern Weißwein stecken höchstens 140 kcal, beim Roten kann der Wert schon mal bei fast 170 kcal liegen.

Welcher Wein zum Abnehmen?

Diverse US-Studien belegen den positiven Effekt von Rotwein. Besonders glaubwürdig: Bei einer Langzeituntersuchung der Harvard Medical School konnte festgestellt werden, dass gesunde Frauen, die regelmäßig ein Glas Wein trinken, eine über 70 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit hatten, Gewicht zuzunehmen.

Sie wurden insgesamt 13 Jahre lang beobachtet. Wer viel über Diäten liest, bekommt eigentlich immer vorgeschlagen, eher auf Alkohol zu verzichten. Zu viele Kalorien. Warum Rotwein aber trotzdem beim Abnehmen unterstützten kann, liegt nicht im Alkoholgehalt, sondern in den Trauben.

Forscher machen den Stoff Resveratrol für die Gewichtsreduzierung mit Rotwein verantwortlich. Dieser ist ausschließlich in roten Trauben enthalten. Weißwein gilt also nicht. Resveratrol hat viele positive Eigenschaften. Es wirkt als vollmundiger Antioxidant, aktiviert den Schutzmechanismus in den Zellen und stärkt die Funktionen des Herzens.

  1. Laut einer Studie der Washington State University wandelt Resveratrol außerdem weiße Fettzellen in beige Fettzellen um;
  2. Letzteres kann vom Körper leichter verbrannt werden;
  3. Zusätzlich soll ein Glas Rotwein am Abend Heißhungerattacken vorbeugen und damit auch indirekt beim Abnehmen helfen;

Man muss allerdings nicht unbedingt Alkohol trinken, um mit Resveratrol abzunehmen. Es kann auch über Obst in die Ernährung integriert werden. Rote Trauben, Blaubeeren oder Erdbeeren enthalten in einer ähnlich hohen Konzentration Resveratrol. Die positiven Eigenschaften des Resveratrol sind allerdings nicht die einzigen Gründe, weshalb ein Glas Rotwein beim Abnehmen helfen kann.

  • Generell verbessert der Genuss von Alkohol den Blutfluss;
  • So werden nicht nur mehr Nährstoffe in die Zellen transportiert, sondern auch mehr Sauerstoff – der ein wesentlicher Bestandteil der Fettverbrennung ist;
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Weiterhin erhöht ein Glas Rotwein die Konzentration von den Hormonen Adiponektin und freies Testosteron. Gespeichertes Fett wird dann schneller freigesetzt, der Stoffwechsel angeregt und der Muskelaufbau erleichtert. Wichtig ist aber: Die positiven Effekte von Rotwein beschränken sich auf gelegentliches Trinken und nur auf ein Glas.

Was hat mehr Kalorien Sekt oder Rotwein?

So viel Kalorien haben alkoholische Getränke

Getränk Kalorien pro Portion Kalorien pro 100 ml
1 Glas leichter Rotwein (0,2 l) 138 Kalorien 69 Kalorien
1 Glas schwerer Rotwein (0,2 l) 156 Kalorien 78 Kalorien
1 Glas Sekt (0,1 l) 78 Kalorien 78 Kalorien
1 Schnaps mit 38% Alkohol (2 cl) 43 Kalorien 215 Kalorien

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Ist Rotwein gut für den Blutdruck?

London – Traditionell gekelterter französischer Rotwein senkt den Blutdruck sehr effektiv und beugt damit der Arterienverkalkung vor. Das berichtet eine Gruppe um Roger Corder von der Queen Mary Universität in London im Journal “Nature” (Band 444, Seite 566).

Die Wissenschaftler führen den Effekt, dass traditionell gekelterter französischer Rotwein den Blutdruck senkt, auf die so genannten Polyphenole zurück. Zu diesen Substanzen gehören unter anderem Gerb- und Farbstoffe, die auch zum Geschmack des Weins beitragen.

Die britischen Forscher haben nun jene Polyphenole identifiziert, die für den Schutz der Arterien verantwortlich sind. Es handle sich dabei um so genannte Procyanidine, die bis zu 50 Prozent aller im Wein enthaltenen Polyphenole ausmachen. Die Forscher wiesen in Laborversuchen nach, dass die Procyanidine die Herstellung eines gefäßverengenden Eiweißes, des Endothelin-1, unterdrücken.

Die genaue Wirkweise der Substanzen im Körper müsse nun im Detail untersucht werden. Corder errechnete aber, dass pro Tag ein Viertelliter eines Weins mit viel Procyanidin bereits den Blutdruck senke. Hoher Blutdruck schädigt die Innenwand der Arterien ist einer der Risikofaktoren für Arterienverkaltung.

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Im nächsten Schritt prüften Corder und seine Kollegen, ob der Wein seine schützende Wirkung auch außerhalb des Labors entfaltet. Dazu verglichen sie die Procyanidin-Konzentration verschiedener Weinsorten mit dem Lebensalter der Menschen in der Ursprungsregion dieser Weine.

Dabei stellte sich heraus, dass Weine aus zwei kleinen Regionen in Südwestfrankreich und in Sardinien bis zu vier Mal mehr Procyanidine enthielten als andere, heißt es in “Nature”. Tatsächlich waren dies auch jene Regionen, in denen die Menschen auffallend alt wurden, berichten die Forscher weiter.

Besonders viele Procyanidine sind in Traubenkernen enthalten. Bei der traditionellen Weinherstellung, wie sie in diesen beiden Regionen gepflegt wird, würden die Trauben zusammen mit den Kernen und den Schalen für drei bis vier Wochen vergoren, erklärt Corder.

Das ließe genug Zeit für eine vollständige Extraktion der Procyanidine. Moderne Weine hingegen vergärten höchstens eine Woche, wobei der Traubenschale vor allem die Farbe entzogen werde. Zudem sei die in Südfrankreich vorrangig verwendete Traube mit dem Namen Tannat sehr reich an diesen gesundheitsfördernden Substanzen.

Die traditionelle Weinherstellung sei aufwendiger und teurer als moderne Verfahren und daher heute wenig verbreitet, ergänzte Corder. manager-magazin. de mit Material von dpa.